Wollen Sie in Deutschland ein Workcamp veranstalten?

Es ist sehr spannend und bereichernd Gastgeber für eine internationale Gruppe von Jugendlichen zu sein, ihre Neugier, Energie und Lebensfreude zu erleben. Die Jugendlichen bringen ihre Arbeitskraft und ihre Talente mit in Ihr Projekt ein, die eigene Arbeit und Ihr Anliegen bekommen internationale Beachtung. Und natürlich erfährt auch Ihre Organisation durch Berichte in der lokalen Presse eine gesteigerte Anerkennung in der eigenen Gemeinde und bei Geldgebern. Hier sehen Sie als Beispiel die aktuellen Workcamps in die wir dieses Jahr Teilnehmer vermitteln. Hier sehen Sie ausgewählte Bilder von unseren Workcamps.

 

Die Rahmenbedingungen für die Durchführung eines internationalen Workcamps

yap-cfd ist eine Freiwilligenorganisation mit einen weltweiten Netz von Partnern, die Workcamps auf der ganzen Welt anbieten. Wenn Sie als Organisation daran interessiert sind, ein eigenes internationales Workcamp in Deutschland zu veranstalten, so kann Ihnen die folgende Übersicht eine Entscheidungshilfe bieten.

 

yap-cfd erbringt in der Regel folgende Leistungen:

- Internationale Ausschreibung des Workcamps in den Programmen von ca. 50 Partnerorganisationen weltweit
- Vermittlung von 12 bis 20 TeilnehmerInnen in Ihr Workcamp, das Alter der TeilnehmerInnen liegt zwischen 18 - 26 Jahren, nach Absprache vermitteln wir auch Teenager ab 16 Jahren.
- Haftpflicht-, Kranken- und Unfallversicherung für alle TeilnehmerInnen während des Camps.
- Wir stellen die Visaeinladungen aus und betreuen die Einreise
- Soweit dies erwünscht ist, kann die von ihrer Organisation beauftragte Leitung des Workcamps eine Teamerschulung bei uns erhalten, oder aber wir vermitteln eigene TeamerInnen.

 

Ihre Organisation übernimmt folgende Leistungen:

- Organisation eines Arbeits- Ausflugs- und kleinen Studienprogramms je nach Bedürfnissen und Möglichkeiten ihrer Organisation.
- Bereitstellung von Arbeitsmaterial und Anleitung des Arbeitseinsatzes.
- Unterbringung bei Vollverpflegung, die Gruppe kocht für sich selbst.

 

Die Unterkunft und Verpflegung

Die durchschnittliche Campgröße beträgt etwa 12-20 Personen bei einer Dauer von meist zwei bis drei Wochen. Die TeilnehmerInnen kochen in der Regel für sich selbst. Die Unterkunft kann einfach sein, meist reicht dazu eine Platz für einen mitgebrachten Schlafsack und eine Isomatte. Es sollten nach Möglichkeit mehr als ein Schlafraum zur Verfügung stehen und Toiletten und Duschen vorhanden. Die Küche sollte groß genug sein, um für die Gruppe Essen zuzubereiten. Sehr hilfreich ist es, wenn es vor Ort günstige Einkaufsmöglichkeiten für die Gruppe gibt.

 

Die Arbeit:

Es sollte genug Arbeit für die Dauer des Camps vorhanden sein. Geeignet sind einfache Arbeiten bei denen viele helfende Hände benötigt werden, bei entsprechender Anleitung können aber durchaus anspruchsvolle Tätigkeiten übernommen werden. Auch kreative, künstlerische und pädagogische Tätigkeiten sind möglich. Das Projekt sollte eine/n Fachfrau/mann zur Verfügung stellen, die/der Arbeiten anleitet. Außerdem muss genug Material und Werkzeug für alle Campteilnehmer-Innen vorhanden sein. In der Regel liegt die Arbeitszeit bei 6 Stunden und das von Montag bis Freitag. Wichtig ist abzuklären, welche Leistung das Projekt erwartet und ob dies in einem realistischen Verhältnis zu Freiwilligenarbeit und den Rahmenbedingungen des Camps hat. Besonders wichtig ist hier auch eine klare Selbstdarstellung in der Ausschreibung.

 

Der Studien-und Freizeitteil

Der Studienteil gibt Ihnen die Gelegenheit die besonderen Anliegen Ihres Vereines zu vermitteln. Häufig entsprechen die Freizeitangebote thematisch dem Themen des Studienteils. So könnten interessante Gruppen vor Ort besucht oder Referenten eingeladen werden. Erfahrungsgemäß ist es für die TeilnehmerInnen besonders spannend mit der Bevölkerung der Umgebung in Kontakt zu kommen. Erlaubt ist, was interessante Kontakte zu Menschen herstellt, hier stehen alle Möglichkeiten offen zwischen einer Betriebsbesichtigung in einer Brauerei, Teilnahme an Festumzügen der lokalen Gemeinde mit einem eigenen Festwagen, Teilnahme an politischen Aktionen und dem Besuch im Unterricht einer Grundschule, etc.

 

Die TeamerInnen zu Leitung des Workcamps

In der Regel wird das Workcamp von 1-2 TeamerInnen betreut. Wir können Ihnen gerne TeamerInnen vermitteln oder Sie stellen sie selbst. Dazu bieten jedes Jahr ein Teamerausbildungsseminar an. Eine Übersicht über die Bedingungen des Leitens von Workcamps gibt es hier

 

Die Finanzierung der Workcamps

Die Finanzierung der Workcamps bedarf einer persönlichen Absprache. In der Regel gehen wir bei einem Workcamp mit Selbstverpflegung von einem Tagessatz von 5,- bis 7,- € pro Person und Tag aus. Hierbei werden etwa 2/3 der Summe für Essen und 1/3 für sonstige Freizeit- und Kulturaktivitäten angesetzt. Die TeilnehmerInnen haben für die praktische Mithilfe am Projekt Kost und Logie frei, das bedeutet, daß das Projekt die Unterkunft und das Geld für die Verpflegung zur Verfügung stellt. Wir stellen durch Zuschüsse beim Kinder und Jugendplan (KJP) einen Teil der Finanzierung sicher, beraten und geben Beispiele und gute Erfahrungen anderer Camps gerne weiter. Wir bitten Sie bei Interesse den Kontakt mit der Geschäftsstelle aufzunehmen:

 

Ansprechpartner ist Nikolaus Ell
Tel: 069 981 919 57
mail: workcamps(at)icja.de

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