GUATEMALA
Generelle Stellungnahme zur Situation in Guatemala
Auf den Seiten der Homepage
des "Auswärtigen Amts" und auch in Lonely-Planet Reiseführern
ist neuerdings zu lesen, dass in letzter Zeit die Kriminalität gegenüber
Touristen in Guatemala stark zugenommen hat. Verstärkt kam es zu Raubüberfällen
und Vergewaltigungen. Die Gebiete, in denen diese kriminellen Handlungen passieren,
befinden sich in Touristengebieten, wie Peten und am Lago Atitlan. In beiden Gebieten
haben wir unsere Partnerverbände, zu denen wir Freiwillige schicken. Das
Auswärtige Amt schildert die Lage so dramatisch, dass es einem die ganze
Vorfreude verderben kann. Häufig kommt es zu Verunsicherungen und zum Rückzug
vom Freiwilligendienst. Das möchten wir jedoch vermeiden. Daher geben wir
Euch unsere Stellungnahme, damit Ihr Euch darauf einstellen und bewusst mit dem
Problem umgehen könnt. Vor etwa einem Jahr hat in Guatemala ein Regierungswechsel
stattgefunden. Die Regierung fördert den Reichtum und es gibt mehr und mehr
Verlierer in der Gesellschaft, die in den Abgrund der Kriminalität sinken
und schließlich nichts mehr zu verlieren haben. Die Regierung schaut zu
und ist unfähig, dagegen einzuschreiten. Die Informationen des Auswärtigen
Amtes sind nicht unbegründet, es ist verpflichtet, sie zu geben. Dennoch
finden wir, dass Du mit geöffneten Augen und dem gesunden Bewusstsein Deines
Reisens durch Guatemala normalerweise keinen Ärger bekommen solltest. Unsere
Empfehlungen: - Trage Deine Wertgegenstände nie offen mit Dir
rum. Warum nicht die Kamera in eine Plastiktüte stecken, statt sie um den
Hals zu hängen?
- Halte Dich nie alleine in abgelegenen Gegenden auf!
- Reise
nie nachts und benutze Busse tagsüber!
- Sei äußerst vorsichtig,
wenn Du von einem netten Latino in der Disco eingeladen wirst. Nimm Abstand von
Leuten, die Dich im Auto mitnehmen wollen!
- Gehe nach Einbruch der Dunkelheit
nur mit Deinen Freunden oder der Gastfamilie aus!
Wenn Du Dich an
diese Spielregeln hältst, finden wir, müsstest Du schon großes
Pech haben, wenn etwas passiert. Wir sind der Meinung, dass man noch durch Guatemala
reisen und ohne Vorfälle wieder nach Hause kommen kann. Bedenke auch, dass
es nicht ungefährlich ist, nachts alleine durch Amsterdam oder Frankfurt
spazieren zu gehen. Wir sorgen dafür, dass Du in Deiner Partnerorganisation
nie alleine bist, wir versuchen, Dich mit mehreren jungen Leuten zusammen in ein
Projekt zu vermitteln. Wir haben unseren Partnern klar gemacht, dass Eure Sicherheit
in Guatemala an erster Stelle steht. Solltest Du dennoch Bedenken haben, oder
Dich für den Fall der Fälle wappnen wollen, lies unsere Hinweise in
den FAQ auf dieser Website hier
klicken. Wir würden uns freuen, wenn Du Dich mit diesem Problem auseinander
setzt und mit gutem Gewissen Deinen Vertrag unterschreibst. nach
oben Guatemala Ratzum Kiche
Centro de Promoción Feminina GUA-IVS-8 Projektart:
Erziehung, soziale Arbeit mit jungen Mädchen und Frauen 
Zielgruppe: Engagierte und motivierte junge Frauen, die Spaß am
Umgang mit jungen Menschen haben und bereit sind, in einem abgelegenen Dorf zu
leben.
Projektort: Das Projekt befindet sich in Boloncó,
einem abgelegenen Dorf in dem Department Alta Verapaz. Boloncó liegt etwa
8 Stunden von der Hauptstadt Ciudad de Guatemala entfernt und rund 4 Stunden nordöstlich
von Coban. Die Ortschaft gehört zu der Gemeinde Fray Bartolome de las Casas,
die aus insgesamt 37 Dörfern besteht. Die große Mehrheit der einheimischen
Bevölkerung ist indigener Abstammung.Fray ist mit dem Bus in einer halben
Stunde zu erreichen. Dort gibt es einen Markt, Kleiderläden und alles was
man sonst braucht. Projektdauer: 6 - 12 Monate Zeitraum:
3 Monate nach Vertragsabschluss, flexibel Mindestalter: 18 Jahre Sprachkenntnisse:
Grundkenntnisse in Spanisch erforderlich Projektbeschreibung: Das
Projekt Ratzum Kiche (Blume des Waldes) wurde
am 25. Januar 1997 ins Leben gerufen. Das Centro de Promoción
Feminina ist ein Internat, das mittlerweile mehr als 130 junge Mädchen
und Frauen beherbergt. Die Schülerinnen, die meist indigener Abstammung sind,
sind zwischen 10 und 23 Jahre alt, manchmal auch älter. Sie kommen aus sehr
armen Verhältnissen. Hauptziel des Projektes ist es den Mädchen eine
Schulbildung zu ermöglichen, da diese nur sehr wenigen Kindern in der Gegend
zugänglich ist. Durch zahlreiche Bildungs- und Freizeitaktivitäten wie
Musik, Gesang, Handarbeit, Sport, gemeinsames Kochen, etc. soll zudem die persönliche
Entwicklung der jungen Frauen gefördert werden. Ziel ist vor allem auch
die Stärkung deren Selbstwertgefühls und die Förderung des Bewusstseins
für ihre eigene Abstammung und Kultur.Das Internat wird von Nonnen des Ordens
Santa Ana geleitet, die aus verschiedenen Ländern Mittelamerikas kommen.
Keine Angst, auch Nicht-Religiöse sind hier willkommen und es herrscht auch
kein Zwang zum Kirchengang. 
Ablauf: Die Freiwilligen werden durch Yap-cfd in Deutschland auf ihren
Aufenthalt in Guatemala vorbereitet. Nach Ankunft in Guatemala werden sie im Projekt
empfangen und vor Ort mit ihren Aufgaben vertraut gemacht. Ob eine Abholung vom
Flughafen möglich ist, sollte vorher mit den Nonnen besprochen werden.
Einmal im Projekt angekommen, findet man seine Unterkunft in einem Freiwilligenhaus,
das man sich mit anderen Freiwilligen aus Deutschland und und ab und zu mit spanischen
Freiwilligen, die medizinische Hilfe leisten, teilt. Während der Weihnachtsferien
hat man Zeit um zu reisen, damit man das gesamte Guatemala kennen lernen kann.
Aufgaben:
Unterstützung der Lehrkräfte und eigener Unterricht, z.B. Englischunterricht
Organisation und Gestaltung der Kurse für die Mädchen, hierzu gehören
u.a.: Musik( es sind Gitarren vorhanden), Sport, Kochen, Gesundheit, Hygiene,
etc.. Arbeit in der Bibliothek, Hausaufgabenbetreuung Handwerkliche Tätigkeiten,
z:B.: Hilfe bei der Verwirklichung von Projekten wie zum Beispiel der Ausbau des
Internats.. Verwirklichung eigener Projektideen nach Absprache Besonderheiten:
Reisepass (noch mind. halbes Jahr Gültigkeit), pädagogische Betreuung
durch Vor- und Nachbereitung, Versicherung durch Yap-cfd, Reiseinformation vor
Beginn durch Info- Sheet. Motivationsschreiben: auf Englisch oder
Spanisch Gesundheit:
Die medizinische Vorsorge sollte mit dem Arzt geregelt werden, ebenso ist eine
Absprache mit dem Tropeninstitut äußerst empfehlenswert.
Preis
* an yap-cfd: EUR 320,00 einmalig EUR 200,00 / Monat bei einer Dauer
von 6 - 8 Monaten EUR 180,00 / Monat ab einer Dauer von 9 Monaten Preis
an das Projekt vor Ort: EUR 50,00 pro Monat für Unterkunft/Verpflegung
Unterkunft und Verpflegung wird vom Projekt gestellt. * bei finanziellen
Zuschüssen durch Unterstützerkreise, Spenden, etc., reduziert sich der
Preis und wird durch Gutschrift ausgeglichen. Das Bewerbungsformular
findest du hier. nach
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