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Die Auseinandersetzung und kritische Reflexion der jeweils eigenen und fremden gesellschaftlichen Realitäten sowie der auf unterschiedlichen kulturellen Erfahrungshintergründen beruhenden Normen, Werte und Lebensweisen, bilden die Basis für auf gesellschaftliche Veränderung zielendes Handeln. Eine mittlerweile fünfzehn Jahre andauernde produktive Zusammenarbeit mit Projekten in Lateinamerika schafft eine "Kultur des Dialogs", die sich ganz bewußt von herkömmlichen "Entwicklungshilfe"-strategien absetzen will. Hauptbetätigungsfeld des Arbeitskreises, dem Deutsche und in der Bundesrepublik lebende LateinamerikanerInnen angehören, war bisher die Unterstützung eines gemeinwesenorientierten Selbsthilfeprojekts im Bereich der Kinder- und Behindertenarbeit in der Provinzstadt Huaraz in Perú. Im engen Kontakt mit den peruanischen Projektpartnern sieht der Arbeitskreis zunächst seine Aufgabe darin, in Deutschland Spendengelder für die Finanzierung der Projekte in Perú zu sammeln. Regelmäßige Arbeitsaufenthalte (Workcamps und mittelfristige Freiwilligeneinsätze) in Huaraz, wie auch Begegnungen in Deutschland ergänzen das Peru-Engagement des Arbeitskreises und leisten einen wichtigen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis und zum Ausbau von Toleranz und Solidarität. Ein zweiter Arbeitsschwerpunkt ist die Durchführung von Informations- veranstaltungen und Seminaren in interessierten Kirchengemeinden und Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Arbeitskreis nutzt diese Foren um anhand seiner praktischen Erfahrungen den Zusammenhang zwischen Armut, Hunger und Unterentwicklung in der Welt und der Politik der Industrienationen zu thema- tisieren und zu eigenem solidarischen Handeln anzuregen. Ein wichtiges Betätigungsfeld der nächsten Zeit wird die Sichtung und Entwicklung eines neuen Projektes im lateinamerikanischen Raum sein, das die Lücke füllen soll, die durch das Auslaufen der Projekte in Perú innerhalb der nächsten sieben Jahre entstehen wird. Im Rahmen eines neuen Projektes sollen die langjährigen Erfahrungen genutzt werden und das in der Perú- Solidaritätsarbeit praktizierte Konzept der "Kultur des Dialogs" auch an anderer Stelle erfolgreich eingesetzt und weiterentwickelt werden. Der Lateinamerika-Arbeitskreis von Yap-cfd trifft sich regelmäßig im Frankfurter Raum, um sich über die aktuelle Situation der Projekte auszutauschen, geplante Maßnahmen und Aktionen vorzubereiten sowie die Entwicklung der Arbeit zu reflektieren und neue Handlungsperspektiven zu entwickeln. Interessierte sind herzlich willkommen! Finanzielle Unterstützung bitte mit dem Verwendungszweck "Lateinamerika-Solidaritätsarbeit" auf die Konten von yap-cfd.
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