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Leitlinien von yap-cfd

1. Yap-cfd ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Menschen, der als nichtstaatliche Friedensorganisation international arbeitet. Yap-cfd ist Mitglied in der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden AGDF und dem Coordinating Committee of International Voluntary Service CCIVS, einer Abteilung der UNESCO zur Unterstützung internationaler Freiwilligendienste. Die Partner auf nationaler und internationaler Ebene sind gemeinnützige Organisationen und entsprechen unseren Satzungszwecken und Leitlinien.
Als Friedensorganisation stehen wir in der Tradition des konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Wir treten ein für aktive Gewaltfreiheit, Chancengleichheit aller Geschlechter, gleichberechtigter Teilhabe an ökonomischen, sozialen und kulturellen Ressourcen und eine nachhaltige Ökologie.
Yap-cfd hat christliche Wurzeln. Wir suchen den Dialog mit anderen Religionen und Weltanschauungen und betrachten die Verständigung mit diesen als unsere Aufgabe. Im nationalen wie internationalen Kontext gehen wir von einer Gleichwertigkeit der Kulturen aus und fördern Lernprozesse und Toleranz durch Begegnung. Dabei wird ökumenisches sowie interkulturelles Lernen und Leben verwirklicht.
Ziel ist es, durch interkulturelle Arbeit Brücken der Verständigung zu bauen, um menschliches Leid zu verhindern und vermindern und an einer gerechten Politik, die an der Würde des Menschen ansetzt, mitzuarbeiten.

2. Arbeitsschwerpunkte sind die Organisation und Durchführung von Workcamps und Freiwilligendiensten, von Begegnungen und Seminaren auf internationaler und nationaler Ebene und die Unterstützung politischer Willensbildung und Teilhabe.
Wir betrachten diese Arbeit als Bildungsarbeit. Sie fördert persönliche und soziale Entfaltung und ermöglicht so interkulturelle und intersoziale Lernprozesse. Bildungsarbeit findet in der Vor- und Nachbereitung sowie Begleitung der Freiwilligen und bei den Freiwilligeneinsätzen selber statt. Ein politisches Bewusstsein für strukturelle Ungleichheiten soll durch Einsätze in benachteiligten Regionen geschärft und der Lernprozess nach der Rückkehr in Deutschland weiter geführt werden.

3. Die Arbeit wird von Ehrenamtlichen getragen und in der Geschäftsstelle von qualifizierten hauptamtlichen MitarbeiterInnen, Freiwilligen und PraktikantInnen koordiniert. Wir bieten die Möglichkeit der Kooperation in Arbeitskreisen und der aktiven Mitarbeit im Verein an.
Eine hohe Qualität der Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit der Arbeit fördern wir in der Vor- und Nachbereitung sowie der Begleitung unserer Freiwilligen, der Fortbildung der Ehrenamtlichen, TeamerInnen und Hauptamtlichen und der Kooperation von Hauptamtlichen und Vorstand. Mit MitarbeiterInnen, Mitgliedern und Partnern pflegen wir in Transparenz und Offenheit eine gleichberechtigte Kommunikation.