| Workcamps
in Afrika, Lateinamerika, Asien Workcamps in Afrika, Lateinamerika
und Asien sind eine gute Möglichkeit mittels solidarischer und gemeinnütziger
Arbeit mit Land und Leuten in intensiven Kontakt zu kommen. Oft finden die Camp-Projekte
in kleinen Gemeinden in ländlicher Umgebung statt, abseits gängiger
touristischer Highlights. Als Freiwillige unterliegt Ihr annähernd
den lokal üblichen Arbeits- und Lebensbedingungen, dies bietet die Chance
wenigstens teilweise der Rolle des Touristen zu entkommen und die Lebenswelt des
Gastlandes sehr direkt kennenzulernen. Freiwilligendienste
in Workcamps sollen keine "Konsumveranstaltung" sein, sondern die Möglichkeit
bieten sich durch ehrenamtliche Arbeit bei den Gastgebern nützlich zu machen.
Ausserdem bieten sie die Möglichkeit die jeweilige Kultur und die sozialen
Verhältnisse im direkten und freundschaftlichen Kontakt mit den Menschen
des Gastlandes kennen zu lernen. Damit dies gelingt, solltet Ihr unbedingt bereit
sein, Euch vor der Reise intensiv mit dem jeweiligen Land, der eigenen Rolle als
Reisender und den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinander zu setzen.
Hilfreich ist auch die Fähigkeit auf unerwartete Situationen flexibel reagieren
zu können und mit einfachsten Verhältnissen zurecht zu kommen. Grundkenntnisse
der jeweiligen Landessprache sind von großem Vorteil (in Afrika: Englisch
bzw. Französisch, in Asien Englisch bzw. Französisch, in Lateinamerika:
Spanisch ).
Auch
für die TeilnehmerInnen des Gastlandes ist das Workcamp eine Chance sowohl
ihr eigenes Land als auch junge Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen.
Damit es ein wirklicher interkultureller Austausch werden kann, ist es auch hier
wichtig sich vorher Gedanken zu machen, welchen Beitrag ich denn als Repräsentant
meines eigenen Landes leisten kann. Unser Vorbereitungsseminar ist daher Bestandteil
des gesamten Workcamp-Programms und die Teilnahme daran wird dringend empfohlen.
Im Vorbereitungsseminar werden die Partnerorganisationen und deren Projekte
vorgestellt. Ihr bekommt einen Eindruck von Inhalt und Ablauf Eures Workcamps
und erhaltet wichtige Infos für die Reise. Ausserdem werden wir uns mit dem
Verhältnis zwischen den reichen Ländern des Nordens und den sogenannten
Entwicklungsländern beschäftigen. Dies kann sich auf viele Dimensionen
beziehen: auf die eigene Rolle als reicher Tourist, auf die Frage was "Entwicklung"
bedeutet, auf die Auswirkungen der Globalisierung etc. Neben landeskundlichem
Informationen werden auch interkulturelles Training zur Vorbereitung auf häufig
auftretende Probleme und Missverständnisse angeboten werden.
Wenn Ihr ausserhalb der Saison zu einem Workcamp nach Afrika, Asien oder Lateinamerika
fahren wollt, empfehlen wir Euch dringend wegen der Vorbereitung Kontakt mit uns
auf zu nehmen. Ansprechpartner ist Nikolaus Ell.
Der Termin für das nächste Vorbereitungsseminar
22.06. - 23.06.2013 in Frankfurt Mögliche Kosten
auf einen Blick: Da internationale Freiwilligenarbeit in der Regel
in den Gastländern keine öffentliche Förderung erhält, sind
in allem Camps noch zusätzliche Gebühren zu entrichten. Damit werden
die Kosten für eure Unterkunft und Verpflegung beglichen, ihr unterstützt
aber auch damit die gemeinnützige Arbeit der Freiwilligendienste vor Ort.
Es entstehen bei einem Workcamp in Afrika, Asien und Lateinamerika in der Regel
folgende Kosten: Anmeldegebühren bei yap-cfd: Mit der Anmeldung
überweist Du 119,- Euro, darin sind 20,- Euro für ein Vorbereitungsseminar
enthalten. Beitrag an das Projekt vor Ort: Zwischen 150,- und
250,- US$ oder Euro sind zu bezahlen beim Projekt vor Ort, der genaue Betrag wird
in der Projektbeschreibung der Workcamps genannt. Hinzu kommen noch die
jeweiligen Anreisekosten zum Vorbereitungsseminar, die Flug- Reisekosten zum
Workcamp, die Beiträge für Visa , Impfungen und Versicherungen. Hier
gibt's Fotos von den Vorbereitungsseminaren 2006
und 2008. Wir
danken dem Evangelischen
Entwicklungsdienst EED für die Förderung unseres Vorbereitungsseminares nach
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